Die Oryx ist wohl ein Modell aus östlicher Produktion. Der Schriftzug scheint mir in russischen Buchstaben
zu sein. Dank einer aufgetauchte Original-Bedienungsanleitung kann nun eindeutig gesagt werden das es ORYX heisst. Die Oryx ist mir mittlerweile in vier verschiedenen Farben/Lackierungen bekannt: -blankes Aluminium -schwarzer Glanzlack -schwarzer Glanzlack mit umlaufender Goldborte -und schwarzer Raulack
Das Gehäuse der Oryx besteht aus Alublech, montiert auf einem Holzsockel. Das Schneidwerk wird mittels eines internen Metallstreifens, der ebenfalls auf dem Holzsockel montiert ist, gehalten. Es ist an nur Zwei Stellen mit dem Gehäuse verbunden. Man könnte diese Maschine praktisch auch ohne Gehäuse betreiben! Die Oryx hat ebenfalls eine
Mineneinstellung, diese ist allerdings auf der Rückseite, nicht seitlich wie die meisten Cutter! Besonders erwähnenswert ist das Messer! Es besteht aus einem Metallkreis auf dem 6 Klingen aufgeschraubt sind! Jede Klinge lässt sich daher einzeln wechseln! Durch drehen der Stifthalterung gegen den Uhrzeigersinn öffnet er sich und der Stift kann eingeführt werden. Das
geht auf ein Patent von E. Grantzow zurück, der ja bekanntlich schon die Avantis produziert hat. Zu DDR-Zeiten wurden die Avantis in Dresden gefertigt. Über das Baujahr kann nur spekuliert werden. Wahrscheinlich 60er bis 70er Jahre, das Raulackmodell wahrscheinlich eher. Der Hersteller ist völlig unbekannt! Die Bedienungsanleitung wurde in Dresden gedruckt war aber nicht
sehr aussagekräftig. Die DGN stammt aus dem Jahr 1968. Sonst findet sich nichts in meinem Papierarchiv zur Oryx. |