MIKOV - KIN - Koh-I-Noor

Letzte Aktualisierung: 17.02.2005  T extüberarbeitung

Mikov ist ein böhmisch-tschechischer Hersteller. Hier ein Zitat von der Webseite: http://www.mikov.cz um die Zusammenhänge MIKOV - KIN - KOH-I-Noor besser verstehen zu können, da es Spitzer mit KIN,Mikov und Koh-I-Noor Logo gibt:

"(...) Im Jahre 1948 entstanden zwei nationale Unternehmen und zwar Koh-i-noor Mikulášovice und Sandrik Mikulášovice. Die Messerproduktion konzentrierte sich auf den Betrieb Sandrik und bei Koh-i-noor wurde Bürobedarf produziert (bekannt unter der Marke KIN). Im Jahre 1955 kam es zur Fusionierung beider Betriebe in ein nationales Unternehmen - die Metallindustrie von Mikulášovice mit dem Firmenzeichen MIKOV. Als Haupt-Bauprogramm blieben weiterhin die Messerartikel und der Bürobedarf."

Koh-I-Noor - KIN

Die eigene Webseite http://www.koh-i-noor.cz hat leider keinerlei Informationen zu den Spitzmaschinen. Weltbekannt ist der Name Koh-I-Noor durch die Bleistifte geworden. Die Ursprungsfirma wurde von Josef Hardtmuth 1790 gegründet und dann meist als "L. & C. Hardtmuth" bezeichnet. Ich selbst besitze einen alte Cutter-Spitzmaschine, die Mephisto  mit dieser Bezeichnung. Die Firma konzentrierte sich mehr auf die Bleistiftproduktion, denn alle bekannten Spitzer dieser Firma sind Lizenzbauten von anderen Herstellern.

Im Moment besitze ich vier KIN Modelle  Zwei davon sogar mit OVP. Auch kleine Plastikspitzer wurden mit dem KIN-Logo ausgelifert.  Die Firma ist noch heute tätig, leider scheint sie aber keine Spitzer mehr zu produzieren.


KIN 512

Sehr globige Ausführung aus Bakelit. Automatischer Stifteinzug, Mineneinstellung, alles vorhanden. Typisches Design der (19)40er Jahre, in jene Zeit würde ich diese Maschine auch einordnen. Das Modell arbeitet mit einem Zylinderfräser. Dieses Modell hat eine sehr robuste Tischklemme!

Steckbrief KIN 512
Hersteller: Mikov / Koh-I-Noor, Mikulasoviky Kovoprúmysl Tschecheslovakei
Baujahr:um 1940 (grob geschätzt)
Farbe: rotbraun oder schwarz
Gewicht:530g
Grösse: 10 x 13 x 13,5 cm
Material: Bakelit, Holzkurbel, eingelegter Metallboden.
Wert: um 30€
Messer: 1 Zylinderfräser 4 x 1,7 cm
Tipp:

In Deutschland nicht allzu häufig und meist völlig überteuert angeboten.

KIN 512

KIN 513

Die KIN 513 bricht völlig mit ihrem Vorgänger! Zackige, eckige Gestaltung. Keinen automatischen Stifteinzug mehr. Plastik und  Metall bestimmen die Maschine. Die Lackierung ist in "Hammerschlag -Grau" gehalten. Auch hier habe ich noch keine Angaben über das Baujahr oder ähnliches. Unter der Maschine befindet sich ein Plastikaufsatz der sicher den Schreibtisch bei der Befestigung schützen sollte. Dieser ist nur aufgesteckt, er dürfte daher sehr oft fehlen.

 

Steckbrief KIN 513
Hersteller: Mikov / Koh-I-Noor, Mikulasoviky Kovoprúmysl Tschecheslovakei
Baujahr: Keine Angabe
Farbe: hier: Hammerschlag-grau mit weissem Plastikbehälter. Andere Farben durchaus möglich.
Gewicht:460g
Grösse:12 x 7,5 x 19,5 cm
Material:Plastik, Metall
Wert:um 20€
Messer: 1 Zylinderfräser 3,3 x 1,7 cm
Tipp:

Auch hier: selten in D zu bekommen. Auf die Steckkappe am Fuss achten.

 

KIN 516

Die KIN 516 kommt im eckigen Design der achtziger Jahre daher. Ich hatte das grosse Glück, sie samt Originalkarton und lackierter Tischklemme zu ersteigern. Das Design ist sehr stark an die Faber Castell 52/15 angelehnt. Auch bei dem Modell muss man eine Ecke bewegen damit sich der Stifteinzug öffnet. Das Modell zeichnet sich durch einen sehr robusten Fräsmechanismus aus. Selbst die Kurbel ist aus Metall. Der Fräser-Kurbelblock wiegt allein 220g! Knapp die Hälfte der gesamten Maschine!

 

Steckbrief KIN 516
Hersteller: Mikov / Koh-I-Noor, Mikulasoviky Kovoprúmysl Tschecheslovakei
Baujahr:Ich denke in den 80ern
Farbe: hier: schwarz, mit Hammerschlag-grauem Stifteinzug und Klemme. Andere Farben durchaus möglich.
Gewicht:522g
Grösse: 7 x 12 x 11 cm
Material: Plastik, Metall
Wert:um 20€
Messer: 1 Zylinderfräser 4,2 x 1,4 cm
Tipp:

Auch hier: selten in D zu bekommen.

KIN 516